Donnerstag, 24. September 2026

 

Als Scherz gedacht, bekam ich ein Buch namens „The Daily Feminist“.  Autorin: Evelyn Tschaikner.

199 konkrete Handlungstipps für Gleichberechtigung im Alltag.

Wenn schon, denn schon, und ich habe begonnen, reinzulesen. Vorweg: ich habs nur zu 70% gerlesen, weil es sehr unangenehm und ermüdend war. Nicht nur wegen des Inhalts, sondern, weil die wichtigen Punkte mit blassoter Schrift „hervorgehoben“ sind und die ganz wichtigen überhaupt rot auf rotem Hintergrund geschrieben sind. Da tu ich mir sehr schwer.

 

Ich war ja eigentlich überzeugt - im Gegensatz zud Autorin -  dass unser Rechtssystem seit 1975  zwar grundsätzlich gleiche Rechte für alle garantieren soll, das aber noch nicht ganz umgesetzt ist. So besteht die Wehrpflicht nur für Männer, auch können Frauen früher in Pension gehen. Weitere Beispiele: Fördermaßnahmen zugunsten von Frauen (Bevorzugung von Quotenfrauen, es gibt aber keine Quotenmänner), die es nicht für Männer gibt, Diskriminierung von Männern bei der Obsorge. Die Ungleichbehandlung durch Quotenfrauen wurde 1993 eingeführt und hat wieder eine neue Diskriminierung geschaffen, diesmal der Männer.

Also habe ich mir gedacht: Ich bin gespannt, weil ich habe nur 4 Beispiele für Diskriminierung auf Grund des Geschlechts gefunden, die aber eher sehr vorteilhaft für Frauen sind. 

Spoiler 1: Die Gleichberechtigung für Frauen existiert. Die für Männer nach wie vor nicht. 

Spoiler 2: Es geht in dem Buch gar nicht über Gleichberechtigung. Feminismus hat nur auf dem Papier und verbal etwas damit zu tun, in echt geht es um etwas anderes:

Die Autorin verwechselt „Equality of opportunities“ mit „Equality of outcome“, Gleichberechtigung mit der Forderung: Dort, wo Frauen unterrepräsentiert sind wird gefordert, dass Frauen auf 50% (mindestens) kommen. Allerdings nur bei positiven Punkten, ich habe z.B. die Forderung nach Quoten bei Arbeit auf Ölplattformen, Kanalräumung, Bergwerksarbeit, beim Milität und vor dem Hochofen vermisst, wo Frauen dramatisch unterrepräsentiert sind.

Man könnte das Buch wie folgt zusammenfassen:

1. Die Männer sind an allem schuld.

2. Die meisten Männer sind schlecht. (S. 213)

Ein paar Beispiele: Männer halten Frauen die Tür auf, das ist keine Höflichkeit, sondern Machtdemonstration (S. 219)

Männlichkeit ist sowieso toxisch: als Beispiel werden Themen genannt wie „Gewinnen“, „emotionale Kontrolle“, „Risikobereitschaft“, „Vorrang der Arbeit“. Wenigstens dürfte letztere Eigenschaft abnehmen, weil die derzeitige Generation will deutlich weniger arbeiten als ihre Eltern oder gar Großeltern. 

S. 212: „Was fehlt, ist ein positives Männerbild.“ (Unter einem Zusatz stimme ich zu: Was der Autorin fehlt, ist ein positives Männerbild. ich würde sogar sagen: Es fehlt ein positives Weltbild überhaupt.

Ich finde auch Widersprüchliches:

Seite 144: „Es gibt keine Erzählung von triebgesteuerten Frauen.“ S. 145: Der Begriff Nymphomanin wurde als Diagnose für sexuell unkontrollierbare Frauen genutzt. Also doch eine Erzählung.

Wenn etwas gar nicht ins Narrativ passt, dann wird einfach umdefiniert. Das Ignorieren von klassischen Definitionen und das Erfinden von Spezialdefinitionen ist ein typisches Strategem des Feminismus. So wird die Psychologie, die den Sexualtrieb als Trieb bezeichnet umgeschrieben zu: „Sexuelle Lust ist kein Trieb“.

(Woher weiß sie, dass der männliche Sexualtrieb kein Trieb ist? Kann es sein, dass Frauen anders als Männer ticken?)

Beispiele für konkrete Handlungsanleitungen:

Frauen sollen ihre schweren Koffer selbst schlappen (sic!) Es ist höchste Zeit, Scham zu verlernen.

Ich habe auch ein neues Schlagwort gelernt: „Adultismus“. Die Systematische Herabsetzung von Kindern. Diskriminierung auf Grund des Alters. Ob das aber wirklich durchdacht ist, wage ich zu bezweifeln. Eine Gleichstellung mit Erwachsenen halte ich für eine Katastrophe: Gefängnis für Straftaten, frühe Wehrpflicht (Kindersoldaten sind anderswo sehr beliebt), Behördenwege selbst gehen müssen, … kann alles ein Kind ab dem Augenblick, wo es lesen und schreiben kann. Kinderarbeit sowieso. Schulpflicht wird abgeschafft. Kann man wollen. Ich finds nicht gut, es bedeutet zurück in die Steinzeit.

Zusammengefasst: Das Buch ist hervorragend geeignet, sich einen Überblick über den Feminismus zu verschaffen. Sämtliche feministische Schlagworte sind angeführt, mit feministischen Definitionen (die sich manchmal von den übrlichen unterscheiden).  Mit der Einschränkung auf modernen Feminismus. Der Feminismus war bis 1975 wichtig. Damals wurde die Gleichberechtigung gesetzlich festgelegt. Damals hätte es eigentlich eine riesige Party geben müssen, aber die Feministen haben sich eine neue Identität gegeben, die oft als „Männerhass“ bezeichnet wird. Ich finde das äußerst schade.

Frage an die Feministen: Wer wird schuld an der eigenen Misere sein, wenn jedem Mann die letzte männliche Kompetenz ausgetrieben wurde? Antwort: Immer die Männer, immer das Patriarchat. Natürlich zusammen mit Rassismus, der geht immer.

Das Dilemma 

Wie kann ein Konzept zum Erfolg führen, das ausschließlich anderen die Schuld gibt? Andere müssen sich ändern, damit ich Erfolg habe. Solange die anderen sich nicht ändern, bleibe ich erfolglos. Was ist aber, wenn die anderen sich nicht ändern wollen oder können?

In den USA wird der „Erfolg“ dieses Konzepts deutlich: Die Anzahl der Hochzeiten  ist in den Keller gerutscht, Männer, die sich komplett aus dem „Datingmarkt“ zurückziehen ist dramatisch und im Steigen. Wenn eine Frau ein Problem hat, einen platten Reifen oder schafft es nicht, etwas zu heben, werden mittlerweile die meisten Männer wegschauen und weitergehen. Das Risiko, an eine Feministin zu kommen, ist zu groß.
Ihr glaubt es nicht? Passt dazu.Wegschauen vom das Narrativ Störende ist notwendig, sonst wirds unbequem.

Und Frauen jammern „Wo sind all die guten Männer hin?“ Antwort des Buches: Es gibt sie gar nicht. Männer sind toxisch.

Ich bezweifle, dass der Feminismus, wie er im Buch gut beschrieben wird, Menschen glücklich macht. Eher voller Wut. Seite 246 gibt diesen Tipp zum Schluss. Feminismus bedeutet, wütend zu sein. Ich glaube, dieses Ziuel des Feminismus wurde nachhaltig erreicht.

Der moderne Feminismus, der eigentlich Männerhass ist, ist dabei, eine der großen  Erfolgsgeschichten der Menschheit zu zerstören: Die Man-Frau-Kooperation, die unseren Wohlstand aufgebaut hat. Probiert doch einmal, ein Monat ohne Männer auszukommen. Lasst euch nur von Automechanikerinnen das Auto reparieren, von Elektrikerinnen die Steckdosen installieren, von Installateusen das verstopfte Klo zu Hause ausräumen. Fahrt nur über Straßen, durch Tunnels, die von Frauen gebaut wurden. 

Muss man auch komplett ignorieren: Unsere Welt wurde von Männern gebaut und wird von Männern am Laufen gehalten. Und bitte lasst die eine Tunnelbauerin weg, von der eine Freundin einer Freundin gehört hat. Die bestätigt nur die Regel. 

Ich vergaß: Es ist das Patriarchat, das verhindert, dass Frauen in diese Berufe hineingehen, die Männer verhindern es (wie genau, eigentlich?). 

Übrigens, habt Ihr schon einmal nachgedacht, dass es das Patriarchat war, dass es Männer waren, die Euch Frauen Eure Rechte gegeben haben? Nein, es waren nicht mehrheitlich Frauen in den Parlamenten, die diese Gesetze beschlossen haben sondern (fast) ausschließlich Männer. Wo ist die Dankbarkeit?

Noch ein Übrigens, betrifft diese unleserliche rote Schrift auf rotem Grund … hat wahrscheinlich das Patriarchat bewirkt, das an allem Schuld ist.

Also, los gehts, lest das Buch! 

Feministinnen bekommen Gänsehaut, Männer schütteln den Kopf oder zucken mit der Achsel. 
Aber wer es ernsthaft liest, weiß danach, wie Feministinnen ticken.  

Ob es die Welt deutlich besser macht für Frauen, wird sich zeigen. 
Leise Zweifel tauchen bei mir auf (übrigens schön langsam bei manchen Frauen auch).

Wer hasst wen?

Um den Mord an Charlie Kirk zu legitimieren hört man oft den Satz "er hat überall Hass verbreitet."
Da nickt schon mal ein guter Teil der Bevölkerung: Klar, wer Hass verbreitet, der hat ja nichts anders verdient, als erschossen zu werden.

Ist is wirklich so, dass er Hass verbreitet hat? 

Es gab und gibt in jeder Gesellschaft Personen und sogar Gruppen, die den Hass "der anderen" auf sich ziehen. Ein beliebtes Subjekt sind die Juden, die traditionsgemäß so gehasst wurden, dass schließlich im Holocaust versucht wurde, sie gänzlich auszurotten. Sie haben nach dieser Logik also Hass verbreitet und verdienen es daher nicht anders. Wie aber und wodurch haben sie den Hass verbreitet? Sie haben am Höhepunkt der Verfolgung überall, wo man sie antraf, insofern Hass verbreitet, weil sie dort, wo sie angetroffen wurden, angespuckt, erniedrigt und geschlagen wurden. Das ist die Logik von "Hass verbreiten".

Anderes Beispiel: Friedensaktivisten ziehen immer den Hass eines Teils der Bevölkerung auf sich und werden regelmäßig ermordet. Was haben sie getan, um diesen Hass zu verbreiten? Sie hielten Reden über Frieden und verbreiteten dadurch Hass?

Es scheint mir hier zu einer klassischen Täter-Opferumkehr zu kommen. 

Nehmen wir eine von Charlie Kirks Aussagen als Beispiel. Der Satz "Es gibt zwei biologische Geschlechter" führt auf links dominierten Colleges immer wieder zu Hassausbrüchen, Handgreiflichkeiten und Angriffen. In diesen Colleges und Universitäten wurde "Gender Identity" gelehrt: Diese "Theorie" besagt, dass es unendlich viele Geschlechter gibt und das Geschlecht nur ein soziales Konstrukt ist. Du bist das, als was du dich identifizierst. Sobald ein Mann sagt "ich bin eine Frau", dann bist du einer, bekommst die Regel und kannst Kinder bekommen. Auch wenn du Hoden, Penis, XY-Chromosomen hast und voll Testosteron gepumpt bist.

In diesem Video geht es um einen anderen Referenten, dessen Vortragstitel "Men are not women" ausreicht, um ihn als "Er verbreitet Hate speech" zu bezeichnen, und das müssen wir mit allen Mitteln verhindern. Und da ist Gewalt ein legitimes Mittel.
https://www.youtube.com/watch?v=VjHmkvIR8Qc

Verstehe ich richtig: Ihr hasst ihn, weil er etwas sagt, das Ihr nicht hören wollt und das nennt Ihr dann: Er verbreitet Hass?

Bezeichnend ist, dass die meisten Protester gar nicht wissen, was er sagt. Das kennen wir von vielen dieser "Hassverbreiter", ob jetzt Knowles, Ben Shapiro, Jordan Peterson, Gunnar Kaiser dier Charlie Kirk: Die meisten deren Kritiker, die ich kenne, haben - wenn überhaupt - nur kurze, aus dem Zusammenhang gerissene Clips gesehen oder aber zumeist eben gar nichts. Sie glauben dann einfach den Mainstream-Medien, die sagen: Er verbreitet Hass.
Zum Beispiel: War er wirklich ein Rassist? Einzelne Aussagen suggerieren dies. Aber um wirklich dieses Urteil zu treffen, muss man etwas tiefer graben. Hier ist eine Sammlung von Aussagen, wo sich jeder sein Urteil bilden kann. Dazu muss man aber 1. sich wirklich zeit nehmen und 2. englisch können.
https://www.youtube.com/watch?v=wlv7YljaUPE&t=78s

Hier ist dieses Phänomen profund von einem Psychiater analysiert. Die ersten 10 Minuten sind ans katholische Publikum gerichtet, die anschließende Analyse ist m-E. gut gelungen (übrigens wird auch er gehasst).

https://www.youtube.com/watch?v=Sy9p9Jae1dg

 Ich finde es entsetztlich, wie die Gesellschaft sich auseinanderdividieren lässt.

Eine Frage an die Befürworter

Aber eine Frage an all jene, die jubelnd auf der Straße tanzen, außer sich vor Glück, weil der Vater  von 2 kleinen Kindern erschossen wurde: 

Hier, am Beginn des Videos  sind ein paar Eindrücke gesammelt worden:
https://www.youtube.com/watch?v=dy3f4FFwgPU&t=17s

Die Frage: 
Ihr findet es also super, dass er erschossen wurde, weil er so eine entsetzliche Person war. 

Nur für den Fall, dass es Leute gibt, die genau Euer Verhalten entsetzlich finden ...?

Man nennt das auch: Die Revolution frisst ihre Kinder. 

Oder: Die eigene Medizin schmecken. 

Also, an alle die den Mord jetzt abfeiern: Ihr bildet gerade eine Gesellschaft, in der es legitim ist, Leute zu ermorden, weil man sie nicht mag. 

Wollt Ihr das wirklich? Wollte Ihr wirklich eine Gesellschaft, wo es legitim ist, dass Euch jene, die Euch nicht mögen, ermorden?

Heute braucht man niemand "verschwinden" lassen. Aus den Medien, aus dem Sinn.

 

Was haben die folgenden Herren gemeinsam?


Man sucht sie mittlerweile vergeblich in den  Mainstream Medien.

Ich beobachte die Diskussionsszene seit einiger Zeit und stelle eine gewisse Regelmäßigkeit fest:

1. Es gibt Personen im öffentlichen Fernsehen, die treten wieder und wieder auf. Sie haben eine Gemeinsamkeit: Sie fallen mit ihren Aussagen nicht großartig aus der Reihe. Es gibt, deswegen heißen sie auch Mainstreammedien, eine außergewöhnlich große Schnittmenge an Mienung, News und Kommentaren. Als typischen Vertreter würde ich Richard David Precht oder Drosten nennen. Sie würden nie etwas sagen, was der aktuellen politischen Meinung extrem zuwider läuft, so typische NoGos, Tabuthemen. Sie ändern auch ihre Meinung sehr gewandt.

2. Ab und zu treten Personen im Fernsehen auf, die aus dieser Reihe tanzen. Sie treten oft nur ein Mal auf. Sie sagen etwas anderes. Machen ein Tabuthema auf. Jedenfalls etwas, das gerade nicht opportun ist. Und weg sind sie.

3. Das kann sich durchaus ändern. So sind einige Virologen, die früher oft im Mainstream waren, seit Corona komplett verschwunden, weil sie die aktuelle Coronapolitik hinterfragen - und bei ihrer Meinung bleiben, auch wenn der politische Wind sich dreht. Das passiert einem Drosten nicht.

Mittlerweile erlebe ich die Welt zweigeteilt:
"Mainstream" hier, "Altenative Medien" dort. 

Die meisten Facebook-Kunden leben in einer genau definierten Blase. Ich weiß das, wenn ich meine Kontakte so anschaue. Da ich keine der Entfreundungswellen mitgemacht habe und auch niemanden entfreunde, egal, was er/sie/es schreibt, ist meine Blase mindestens doppelt so groß wie die der meisten anderen.

Grob gesprochen ist es die alte Einteilung in rechts und links. 

Vor einiger Zeit habe ich mich diesbezüglich psoitioniert. Ich bin lechts und rinks.

Neuerdings gibt es eine gute Möglichkeit, Menschen komplett stillzulegen, ohne die Kosten für ein Gefängnis, einen Gerichtsprozess usw. tragen zu müssen: Die EU-Sanktion. 

Wer auf dieser Liste landet "hat komplett fertig". 

Es wird ihm und seinen nahen Verwandten der Zugang zu Geld komplett gestrichen, es wird unter Strafe gestellt, dass man dieser Person etwas zusteckt oder eine Wirstsemmel gibt. 

Auf dieser Liste landet man, wenn man öffentolich die falsche Meinung kundtut, also eine abweichende Meinung zum Ukrainekrieg oder zu Israel.  

So geht Meinungsfreiheit heute.  

Samstag, 16. August 2025

Krieg oder Frieden?

 

Viel wird zur Zeit diskutiert über Krieg oder Frieden in der Ukraine. 

Ich persönlich war immer für Frieden, habe aber lernen müssen, dass Länder in der EU, allen voran Deutschland, England, Frankreich, sich massiv für Krieg einsetzen. Jedenfalls haben sie keinen Zweifel gelassen, dass es für sie schrecklich wäre, wenn es Trump und Putin gelänge, Frieden in der Ukraine zu schließen.

Vielleicht sind sie auch noch mit ihrer Kriegshetze erfolgreich und schaffen es, in Europa den ganz großen Krieg anzuzetteln. 

In der ganzen Diskussion gibt es zwei große Lager mit zwei Narrativen, zwei Meinungen: Die offizielle, durch die Staatsmedien propagierte Meinung und die "andere",

1. Die offizielle Meinung"

Sie ist sehr simpel: Putin ist grundauf  böse und hat aus dem Nichts, aus rein imperialistischen Beweggründen die Ukraine angegriffen.
Dass Putin selbst die eigene Pipeline gesprengt hat, war der durch die Medien transportierte Beweis für seine Bösartigkeit.
Wenn wir es nicht schaffen, Russland zu besiegen und die Krim zurückzuholen und so rasch wie möglich in die Nato zu führen, wird Putin demnächst in Brandenburg einmarschieren und Deutschland plattmachen.

Da diese Meinung landauf landab von den Mainstreammedien propagiert wird, erspare ich mir die Argumentation, vor allem, weil ich sie nicht wirklich nachvollziehen kann. Ich setze sie aber als bekannt voraus.

Es gibt aber auch noch eine zweite Meinung, die von einigen Historikern und den außereuropäischen Medien bzw. innerhalb der EU durch die alternativen Medien beschrieben wird:

2. Die "andere" Meinung

Demnach hat dieser Krieg eine Vorgeschichte und Putin hat Gründe gehabt, in die Ukraine einzumarschieren. Allerdings kann man diese Geschichte in der EU nicht diskutieren, ohne schwer diffamiert zu werden, z.B. als Putin-Versteher. Da mir das wurscht ist, mache ich es trotzdem:

Ich beginne diese Geschichte im Jahr 1990, als der Westen versprach, auf die Osterweiterung der Nato zu verzichten. Da das derzeit von den Vertretern der 1. Variante "offizielle Meinung" geleugnet wird, sei auf die entsprechenden Zeitdokumente verwiesen, z.B. hier:
https://youtu.be/dW3DWgMAwz0

 Jedenfalls nützte die Nato die Wirren, vor allem unter Jelzin und begann, entgegen dieser Versprechen ein Land nach dem anderen in die Nato aufzunehmen. Das folgende Bild spricht Bände:

Die letzte Hürde, bevor die Nato praktisch vor den Toren Moskaus steht, war die Ukraine. Ich gehe jetzt nicht auf die Rolle der Amerikaner im Regierungsputsch und den Ereignissen am Maidan Platz ein. Jedenfalls wurde hier eine prorussische Regierung durch eine pro-Nato-Regierung ersetzt. 

Spricht man mir Leuten von dort, wird kolportiert, dass durch Kiew versucht wurde, die russische Kultur auszulöschen: Sprache verbieten, Literatur bannen usw. 

Ob nun die folgende Volksabstimmung in der Krim und den prorussischen Gebieten eine Annektion Russlands war oder nicht, kommt auf die Propaganda an. Da gibt es durchaus auch westliche Rechts- und Politikwissenschaftler, zum Beispiel Reinhard Merkel von der Universität Hamburg, die das Narrativ der Annektion verneinen. Wie auch immer: Jedenfalls kam es zum Bürgerkrieg zwischen den prorussischen und den prowestlichen Gebieten, bis - so die Vertreter dieses Narrativs - die prorussischen Gebiete Russland um Hilfe gebeten haben. 

Daraufhin kam Russland der Ukraine zu Hilfe und - ab da decken sich die beiden Narrative.

 Vom Freund zum Feind

Ziemlich unbestritten ist, dass Putin mehrmals die Hand ausgestreckt hat, er sprach dazu sogar im deutschen Bundestag. Unbestritten ist auch, dass diese ausgestreckte Hand zurückgewiesen wurde. 

Unbestritten ist auch, dass Putin immer gewarnt hatte, die Krim unter die Natoherrschaft zu stellen. 

Nach diesem Narrativ also hat Putin zwei Ziele: 

1. Die prorussischen Gebiete zu befreien und 

2. zu verhindern, dass die Ukraine als neutrale Pufferzone an die Nato fällt. 

Es deutet vieles darauf hin, dass Putin nicht vor hat, weiter nach Westen zu gehen, vorausgesetzt dass die Ukraine auf eine Natomitgliedschaft verzichtet. 

Wie ist es wirklich?

Ich weiß es nicht. Jedenfalls kaum so, wie die jeweilige Propaganda verkündet, von der wir in den westlichen Medien nur eine Seite hören, da die andere Seite zensiert wird. 

Wir werden es in 10, 20 Jahren wissen.

Mir ist es nur wichtig zu verdeutlichen: 

So einfach ist die Sache nicht.



Samstag, 8. März 2025

Und immer grüßt der Gender Pay Gap

 Jahr für Jahr wird die gleiche Sau durchs Dorf getrieben: Der Tag, ab dem Frauen weniger verdienen als Männer. 

Und es wird die Forderung aufgestellt: Gleicher Lohn für gleiche Tätigkeit. 

file:///C:/Users/Siebert/Downloads/04_sozialbericht_24_bf-1.pdf

Es wird zuerst eine Horror-Zahl genannt, die bis zu 34% betragen kann, zumeist aber um die 18% liegt. 

"So viel weniger verdienen Frauen für die gleiche Arbeit" wird suggeriert. Nach dieser Schlagzeile geht es dann im Kleingedruckten weiter, aber das interessiert niemanden, am wenigsten Aktivisten.

Da wird begründet, dass  "ein Großteil der Verdienstlücke darauf zurückzuführen ist, dass Frauen häufiger als Männer in Branchen, Berufen und Anforderungsniveaus arbeiten, in denen schlechter bezahlt wird. Außerdem sind sie häufiger in Teilzeit oder geringfügig beschäftigt als Männer, was ebenfalls mit  geringeren durchschnittlichen Bruttostundenver diensten einhergeht."

Denn irgendwann landet man beim so genannten "bereinigten" Gender Pay Gap. So wird jener Teil genannt, bei dem der Unterschied nicht mehr erklärt werden kann.

Dieser unerklärte Teil entspricht dem bereinigten Gender Pay Gap von 6 %. Demnach verdienten Arbeitneh merinnen im Durchschnitt auch bei vergleichbarer Tätigkeit, Qualifikation und Erwerbsbiografie im Berichtsjahr 2023 pro Stunde 6 % weniger als ihre männlichen Kollegen. Es ist  jedoch davon auszugehen, dass die Unterschiede geringer ausfallen würden, wenn weitere Informationen  über lohnrelevante Einf lussfaktoren für die Analyse zur Verfügung stünden.

Im Klartext heißt das: Wir wissen es nicht. Wahrscheinlich ist der Gender Pay Gap kleiner, möglicherweise sogar Null. Wir wissen es einfach nicht.

Na sowas. Gleicher Lohn für gleiche Tätigkeit könnte ein Hoax sein, falsch sein, weil es vielleicht schon verwirklicht ist? Wir wissen es nicht. 

Die Lösung

Aber nehmen wir an, wir wollen, dass Männer und Frauen gleich verdienen. Dazu müssen wir eine Diktatur errichten, denn in demokratischen Ländern, in denen die Chancengleichheit am größten ist, wird die Ungleichheit im Lohnniveau GRÖSSER!!

Wenn wir erst mal eine Diktatur errichtet haben, ergreifen wir Maßnahmen. Zuerst (gleiches Recht für alle) werden die Löhne dort angeglöichen, wo es eindeutig ungerecht zugeht, zum Beispiel verdienen Frauen als Model ungefährt 10 Mal so viel wie Männer. Da man kaum nach oben nivellieren kann, ist es einfacher, Frauen weniger zu bezahlen. 

Das machen wir in allen berufen, wo Frauen mehr verdienen als Männer. Glöeiches Recht für alle wollen wir ja, oder?

https://interaktiv.morgenpost.de/gender-pay-gap/

Als nächstes verbieten wir Teilzeitarbeit für Frauen, weil die den Hauptgrund für die Ungleichheit darstellt.  



Und nun zum wirklich Unangenehmen. Es gibt mehr Männer, die in gut bezahlten Berufen arbeiten, die Frauen kaum interessieren: Technik. Wir verbieten für ca. 10 Jahre, dass Männer Technik studieren und technische Berufe ergreifen. Woher nehmen wir die Technikerinnen? Ganz einfach: Sie sind in den pflegenden Berufen zu finden, wo es mehr Frauen als Männer gibt. 

Frauen wird verboten, in pflegende Berufe zu gehen, Männer werden dazu gezwungen. Und das so lange, bis der Anteil Frauen/Männer in beiden Berufen gleich ist. 

Das gleiche gilt für Tunnelbau, Ölplattformen, und all die Berufe, wo Männer vorherrschen, die aber gut bezahlt sind. 

Neugründungen von Unternehmen werden für Männer verboten. 

Das wäre einmal ein Anfang und dann schauen wir nach 10 Jashren, ob der gender Pay Gap kleiner geworden ist, das ist ja, was Ihr wollt?


 

Montag, 17. Februar 2025

Gretas Bibel – Das Klimabuch von Greta Thunberg

 

Mich haben immer schon Bücher interessiert, die eine Bewegung begründet haben: Bibel, Koran, Mein Kampf, Silvio Gesell, Karl Marx … oft schwierig zu lesen, oft sehr seltsam, aber immer lehrreich.

Nun ist mir das Buch von Greta Thunberg aus dem Jahr 2022 in die Hände gefallen und ich habe mir gedacht, ich schau mal rein. Schließlich hat sie die Bewegung Fridays for Future und – nach Aussage mancher Gegner – die Klimareligion begründet. Ich hebe nur ein paar Punkte heraus, die mir aufgefallen sind:

Das Umschlagbild ist jene beängstigende Grafik, die zeigt, dass die Erde immer wärmer wird (neuerdings heißt es: heißer).Blau bedeutet kalt (="normal"), rot bedeutet heiß (=abnormal heiß)

Dann lese ich den ersten Satz:

„Die Klima- und Ökologiekrise ist die größte Bedrohung, mit der die Menschheit je konfrontiert war.“ (Seite 2). Und sie meint damit die aktuelle „Krise“.

Ich finde das einen seltsamen Satz. Ich habe irgendwann gelernt, dass die Eiszeiten die Menschheit an den Rand des Verschwindens gebracht haben. Angeblich ist das mehrmals passiert und die Wissenschaftler gehen davon aus, dass nur eine niedrige vierstellige Anzahl Menschen überlebt hat. Jetzt stehen wir vor einem Dilemma: Beides kann nicht wahr sein. Wenn dann Greta schreibt:

 

Dann müsste sie mir erklären, wieso offensichtlich die aktuelle Klimawissenschaft die Wissenschaft über die Entwicklung der Menschheit ignoriert.

Aber es werden auch andere Wissenschaften ignoriert, nämlich bemerkenswerter Weise die Klimawissenschaften. Als nächstes springt mir nämlich diese Grafik ins Auge:

 

 

 

Ich habe keine Quellenangabe gefunden, aber sie erinnert mich an die berühmte Hockeystick-Kurve von Mann, die von Al Gore bekannt gemacht wurde. Diese Kurve wurde mittlerweile als Fälschung entlarvt, da die Autoren Daten weggelassen haben, die der Hockeykurve widersprechen: So ist das mittelalterliche Klimaoptimum einfach wegradiert worden, die Daten gelöscht. Doch, die Wissenschaft lügt, in dem sie Daten manipuliert, wenn sie finanziellen oder politischen Interessen dient. Und zwar seitdem es Wissenschaft gibt.

Am Wikiserver sind zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten zitiert und zu einer Kurvenschar zusammengefasst:

Hier ist beispielsweise auch bei einer (wenngleich wissenschaftlich sinnlosen) Mittelung die mittelalterliche Warmzeit deutlich erkennbar.

Es ist nur allzu verständlich, dass Warmzeiten wie das römische Optimum oder eben das mittelalterliche sehr unbequem für die Klimabewegung sind. Waren doch damals die Gletscher aus den Alpen weitgehend verschwunden und die weltweiten CO2 Emissionen sehr enden wollend (gering) und können diese Warmzeiten nicht begründet haben. Umso verführerischer ist es, wenn man als Wissenschaftler diese Daten einfach weglässt und aus einer Kurve eine Gerade macht.
Wie heißt es so schön: Die wissenschaftliche Diskussion übers Klima ist beendet. 

So ist das gesamte Buch aufgebaut.

Der Wasserdampf als vermutlich größter Klimatreiber wurde weggelassen. Das ist eine beliebte Strategie der Klimabewegung, denn den kann man nicht verändern und daher ist er auch wirtschaftlich wertlos.

Es werden 5 Massensterben angeführt und es wird behauptet, dies wäre das erste mit einem biologischen Akteur. (Seite 15) Seltsam, habe ich doch gelernt, dass die große Sauerstoffkatastrophe, die fast alles Leben ausgerottet hat, durch Algen hervorgerufen wurde? Algen sind nicht biologisch? Wer lügt nun hier?

Ich habe dann irgendwo aufgehört zu lesen und es nur mehr überflogen. Der Stil und die Qualität des Inhalts bleiben unverändert.

Die Kernmessage: Die Menschheit wird untergehen, wir werden alle sterben, oder um es mit Gretas Worten zu fassen:

„I want you to PANIC!!“

Es ist für mich deutlich erkennbar eine politische Kampfschrift oder ein religiöses Werk.


  Als Scherz gedacht, bekam ich ein Buch namens „The Daily Feminist“.   Autorin:  Evelyn Tschaikner. 199 konkrete Handlungstipps für Gle...