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Der ORF als Plattform für Querdenker und Verschwörungstheoretiker

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    – oder ein Irrtum der Redaktion? Als letztes Jahr die ersten Demos gegen die in vielen Fällen verfassungswidrigen Regierungsmaßnahmen starteten gingen dort in erster Linie „ganz normale Bürger“, denen jede radikale Gesinnung fremd ist. Dann wurde Gottfried Küssel und ein paar seiner rechten Recken gesehen und das Ganze medial aufbereitet: „Wer mit Nazis geht, ist ein Nazi“ wurde in den sozialen Medien verbreitet. Fortan war jeder, der die Regierungspropaganda hinterfragte, ein Nazi, Verschwörungsschwurbler und – ein neuer Kampfbegriff: Ein Querdenker. Querdenker waren bis vor dieser Propagandaoffensive ein wichtiger Bestandteil des Fortschritts in der Gesellschaft. So schnell kann man heutzutage ein Image umdrehen, wenn man die Medienorgel virtuos spielt. Es war danach ein leichtes, Impfskeptiker in diese Schublade zu schieben, ihnen Verantwortungslosigkeit vorzuwerfen, die der Gesellschaft großen Schaden zufügen. Man machte auch aus jedem Skeptiker, der es wagte, die Impfu

Optimisten und Pessimisten sind Krisenversager - aber wer kommt dann gut durch?

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  Die Geschichte zeigt...,  ... dass sowohl Optimisten als auch Pessimisten nicht gut durch Krisen kommen. Besonders erhellend sind dafür die Erkenntnisse des "Stockdale Paradox", das ich weiter unten beschreibe. Aus dieser Untersuchung leiten sich auch Hinweise ab, mit welchen Einstellungen man gut durch solche Zeiten kommt. Diese Hinweise sind der Kern dieses Artikels. Ich leite auch am Ende konkrete Handlungsstrategien ab, wie du die Coronazeiten besser überstehen kannst.  Anmerkung: Ich hätte dazu nicht die nötige Kompetenz. Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit einer Lebens- und Sozalberaterin. Schwere Krisen dauern oft länger als man annimmt Als ich im Frühjahr 2020 im Lockdown saß und die Versprechen der Politiker hörte, dass das Ganze bald vorbei sein wird, da dachte ich an das Buch " Der Schwarze Schwan" von Nassim Taleb . Nassim Taleb erwähnte, dass große Ereignisse wie Kriege immer wesentlich länger dauern, als sie angesagt werden. (Anmerkung - s

Die Tiroler Erfolgspandemiestrategie

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 Als Italien die Schigebiete schloss (weil in Italien ein gefährliches Virus grassierte), lud Tirol die armen Schiläufer ins Land ein. Jubel, Schigebiete und Bars gerammelt voll. Völlig überraschend waren auch ein paar Infizierte dabei, und völlig unvorhersehbar verbreitete sich das Virus in Tirol. Daraufhin warnte die Tiroler Regierung: "Wir machen ab morgen die Grenzen dicht. Wenn Ihr nicht sofort ausreist, dann seids eingsperrt." Daraufhin wälzte sich eine Doppelkolonne die Arlbergschnellstraße entlang. Die Wirtschaftskanmmer Tirol ist heute noch stolz darauf (so im aktuellen Interview), so viele Leute in so kurzer Zeit aus Tirol rausgebracht zu haben. Völlig überraschend, und das konnte ja wirklich niemand wissen  waren auch einige Infizierte dabei, und so wurde das Virus in die Welt hinausgetragen. Dieses Tiroler Erfolgsmodell in der Pandemiebekämpfung kopierten die Engländer: Als dort eine neue, aggressive Mutation ausbrach, warnte Boris alle Ausreisewilligen mit den gl

Alternativen zum Lockdown

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 Ich frage mich, ob es nicht auch anders ginge. Dazu nehme ich das Beispiel "Rolltreppen".   Ganz ohne Strafe stehen die meisten Leute rechts, und links gehen alle.  Das war nicht immer so. Früher sind alle über die ganze Breite gestanden, wer es eilig hatte, musste sich durchschlängeln oder halt warten. Dann haben die Verkehrsbetriebe eine nobelpreisverdächtige Idee gehabt, die auf  paar Pickerln angebracht und innerhalb kurzer Zeit - voila! Das Volk steht nun brav rechts. Was die Corona-Maßnahmen betrifft ist es komplett anders gelaufen. Mittlerweile plädieren schon zuspät geborene Politiker für die Zwangseinweisung von Quarantänebrechern und Coronaleugnern, z.B. der eine oder andere Innenminister. Es ist ja nicht so, dass die politik nicht auch andere Vorgangsweisen drauf hätte. Zum Beispiel mit "Nudging" .  Beim Konsumwahn hat es ja auch ganz ohne Zwang funktioniert.  Die Philosophie, "mit dem Geld, das wir nicht haben, Dinge zu kaufen, die wir nicht brauch