Donnerstag, 24. September 2026

 

Als Scherz gedacht, bekam ich ein Buch namens „The Daily Feminist“.  Autorin: Evelyn Tschaikner.

199 konkrete Handlungstipps für Gleichberechtigung im Alltag.

Wenn schon, denn schon, und ich habe begonnen, reinzulesen. Vorweg: ich habs nur zu 70% gerlesen, weil es sehr unangenehm und ermüdend war. Nicht nur wegen des Inhalts, sondern, weil die wichtigen Punkte mit blassoter Schrift „hervorgehoben“ sind und die ganz wichtigen überhaupt rot auf rotem Hintergrund geschrieben sind. Da tu ich mir sehr schwer.

 

Ich war ja eigentlich überzeugt - im Gegensatz zud Autorin -  dass unser Rechtssystem seit 1975  zwar grundsätzlich gleiche Rechte für alle garantieren soll, das aber noch nicht ganz umgesetzt ist. So besteht die Wehrpflicht nur für Männer, auch können Frauen früher in Pension gehen. Weitere Beispiele: Fördermaßnahmen zugunsten von Frauen (Bevorzugung von Quotenfrauen, es gibt aber keine Quotenmänner), die es nicht für Männer gibt, Diskriminierung von Männern bei der Obsorge. Die Ungleichbehandlung durch Quotenfrauen wurde 1993 eingeführt und hat wieder eine neue Diskriminierung geschaffen, diesmal der Männer.

Also habe ich mir gedacht: Ich bin gespannt, weil ich habe nur 4 Beispiele für Diskriminierung auf Grund des Geschlechts gefunden, die aber eher sehr vorteilhaft für Frauen sind. 

Spoiler 1: Die Gleichberechtigung für Frauen existiert. Die für Männer nach wie vor nicht. 

Spoiler 2: Es geht in dem Buch gar nicht über Gleichberechtigung. Feminismus hat nur auf dem Papier und verbal etwas damit zu tun, in echt geht es um etwas anderes:

Die Autorin verwechselt „Equality of opportunities“ mit „Equality of outcome“, Gleichberechtigung mit der Forderung: Dort, wo Frauen unterrepräsentiert sind wird gefordert, dass Frauen auf 50% (mindestens) kommen. Allerdings nur bei positiven Punkten, ich habe z.B. die Forderung nach Quoten bei Arbeit auf Ölplattformen, Kanalräumung, Bergwerksarbeit, beim Milität und vor dem Hochofen vermisst, wo Frauen dramatisch unterrepräsentiert sind.

Man könnte das Buch wie folgt zusammenfassen:

1. Die Männer sind an allem schuld.

2. Die meisten Männer sind schlecht. (S. 213)

Ein paar Beispiele: Männer halten Frauen die Tür auf, das ist keine Höflichkeit, sondern Machtdemonstration (S. 219)

Männlichkeit ist sowieso toxisch: als Beispiel werden Themen genannt wie „Gewinnen“, „emotionale Kontrolle“, „Risikobereitschaft“, „Vorrang der Arbeit“. Wenigstens dürfte letztere Eigenschaft abnehmen, weil die derzeitige Generation will deutlich weniger arbeiten als ihre Eltern oder gar Großeltern. 

S. 212: „Was fehlt, ist ein positives Männerbild.“ (Unter einem Zusatz stimme ich zu: Was der Autorin fehlt, ist ein positives Männerbild. ich würde sogar sagen: Es fehlt ein positives Weltbild überhaupt.

Ich finde auch Widersprüchliches:

Seite 144: „Es gibt keine Erzählung von triebgesteuerten Frauen.“ S. 145: Der Begriff Nymphomanin wurde als Diagnose für sexuell unkontrollierbare Frauen genutzt. Also doch eine Erzählung.

Wenn etwas gar nicht ins Narrativ passt, dann wird einfach umdefiniert. Das Ignorieren von klassischen Definitionen und das Erfinden von Spezialdefinitionen ist ein typisches Strategem des Feminismus. So wird die Psychologie, die den Sexualtrieb als Trieb bezeichnet umgeschrieben zu: „Sexuelle Lust ist kein Trieb“.

(Woher weiß sie, dass der männliche Sexualtrieb kein Trieb ist? Kann es sein, dass Frauen anders als Männer ticken?)

Beispiele für konkrete Handlungsanleitungen:

Frauen sollen ihre schweren Koffer selbst schlappen (sic!) Es ist höchste Zeit, Scham zu verlernen.

Ich habe auch ein neues Schlagwort gelernt: „Adultismus“. Die Systematische Herabsetzung von Kindern. Diskriminierung auf Grund des Alters. Ob das aber wirklich durchdacht ist, wage ich zu bezweifeln. Eine Gleichstellung mit Erwachsenen halte ich für eine Katastrophe: Gefängnis für Straftaten, frühe Wehrpflicht (Kindersoldaten sind anderswo sehr beliebt), Behördenwege selbst gehen müssen, … kann alles ein Kind ab dem Augenblick, wo es lesen und schreiben kann. Kinderarbeit sowieso. Schulpflicht wird abgeschafft. Kann man wollen. Ich finds nicht gut, es bedeutet zurück in die Steinzeit.

Zusammengefasst: Das Buch ist hervorragend geeignet, sich einen Überblick über den Feminismus zu verschaffen. Sämtliche feministische Schlagworte sind angeführt, mit feministischen Definitionen (die sich manchmal von den übrlichen unterscheiden).  Mit der Einschränkung auf modernen Feminismus. Der Feminismus war bis 1975 wichtig. Damals wurde die Gleichberechtigung gesetzlich festgelegt. Damals hätte es eigentlich eine riesige Party geben müssen, aber die Feministen haben sich eine neue Identität gegeben, die oft als „Männerhass“ bezeichnet wird. Ich finde das äußerst schade.

Frage an die Feministen: Wer wird schuld an der eigenen Misere sein, wenn jedem Mann die letzte männliche Kompetenz ausgetrieben wurde? Antwort: Immer die Männer, immer das Patriarchat. Natürlich zusammen mit Rassismus, der geht immer.

Das Dilemma 

Wie kann ein Konzept zum Erfolg führen, das ausschließlich anderen die Schuld gibt? Andere müssen sich ändern, damit ich Erfolg habe. Solange die anderen sich nicht ändern, bleibe ich erfolglos. Was ist aber, wenn die anderen sich nicht ändern wollen oder können?

In den USA wird der „Erfolg“ dieses Konzepts deutlich: Die Anzahl der Hochzeiten  ist in den Keller gerutscht, Männer, die sich komplett aus dem „Datingmarkt“ zurückziehen ist dramatisch und im Steigen. Wenn eine Frau ein Problem hat, einen platten Reifen oder schafft es nicht, etwas zu heben, werden mittlerweile die meisten Männer wegschauen und weitergehen. Das Risiko, an eine Feministin zu kommen, ist zu groß.
Ihr glaubt es nicht? Passt dazu.Wegschauen vom das Narrativ Störende ist notwendig, sonst wirds unbequem.

Und Frauen jammern „Wo sind all die guten Männer hin?“ Antwort des Buches: Es gibt sie gar nicht. Männer sind toxisch.

Ich bezweifle, dass der Feminismus, wie er im Buch gut beschrieben wird, Menschen glücklich macht. Eher voller Wut. Seite 246 gibt diesen Tipp zum Schluss. Feminismus bedeutet, wütend zu sein. Ich glaube, dieses Ziuel des Feminismus wurde nachhaltig erreicht.

Der moderne Feminismus, der eigentlich Männerhass ist, ist dabei, eine der großen  Erfolgsgeschichten der Menschheit zu zerstören: Die Man-Frau-Kooperation, die unseren Wohlstand aufgebaut hat. Probiert doch einmal, ein Monat ohne Männer auszukommen. Lasst euch nur von Automechanikerinnen das Auto reparieren, von Elektrikerinnen die Steckdosen installieren, von Installateusen das verstopfte Klo zu Hause ausräumen. Fahrt nur über Straßen, durch Tunnels, die von Frauen gebaut wurden. 

Muss man auch komplett ignorieren: Unsere Welt wurde von Männern gebaut und wird von Männern am Laufen gehalten. Und bitte lasst die eine Tunnelbauerin weg, von der eine Freundin einer Freundin gehört hat. Die bestätigt nur die Regel. 

Ich vergaß: Es ist das Patriarchat, das verhindert, dass Frauen in diese Berufe hineingehen, die Männer verhindern es (wie genau, eigentlich?). 

Übrigens, habt Ihr schon einmal nachgedacht, dass es das Patriarchat war, dass es Männer waren, die Euch Frauen Eure Rechte gegeben haben? Nein, es waren nicht mehrheitlich Frauen in den Parlamenten, die diese Gesetze beschlossen haben sondern (fast) ausschließlich Männer. Wo ist die Dankbarkeit?

Noch ein Übrigens, betrifft diese unleserliche rote Schrift auf rotem Grund … hat wahrscheinlich das Patriarchat bewirkt, das an allem Schuld ist.

Also, los gehts, lest das Buch! 

Feministinnen bekommen Gänsehaut, Männer schütteln den Kopf oder zucken mit der Achsel. 
Aber wer es ernsthaft liest, weiß danach, wie Feministinnen ticken.  

Ob es die Welt deutlich besser macht für Frauen, wird sich zeigen. 
Leise Zweifel tauchen bei mir auf (übrigens schön langsam bei manchen Frauen auch).

Wer hasst wen?

Um den Mord an Charlie Kirk zu legitimieren hört man oft den Satz "er hat überall Hass verbreitet."
Da nickt schon mal ein guter Teil der Bevölkerung: Klar, wer Hass verbreitet, der hat ja nichts anders verdient, als erschossen zu werden.

Ist is wirklich so, dass er Hass verbreitet hat? 

Es gab und gibt in jeder Gesellschaft Personen und sogar Gruppen, die den Hass "der anderen" auf sich ziehen. Ein beliebtes Subjekt sind die Juden, die traditionsgemäß so gehasst wurden, dass schließlich im Holocaust versucht wurde, sie gänzlich auszurotten. Sie haben nach dieser Logik also Hass verbreitet und verdienen es daher nicht anders. Wie aber und wodurch haben sie den Hass verbreitet? Sie haben am Höhepunkt der Verfolgung überall, wo man sie antraf, insofern Hass verbreitet, weil sie dort, wo sie angetroffen wurden, angespuckt, erniedrigt und geschlagen wurden. Das ist die Logik von "Hass verbreiten".

Anderes Beispiel: Friedensaktivisten ziehen immer den Hass eines Teils der Bevölkerung auf sich und werden regelmäßig ermordet. Was haben sie getan, um diesen Hass zu verbreiten? Sie hielten Reden über Frieden und verbreiteten dadurch Hass?

Es scheint mir hier zu einer klassischen Täter-Opferumkehr zu kommen. 

Nehmen wir eine von Charlie Kirks Aussagen als Beispiel. Der Satz "Es gibt zwei biologische Geschlechter" führt auf links dominierten Colleges immer wieder zu Hassausbrüchen, Handgreiflichkeiten und Angriffen. In diesen Colleges und Universitäten wurde "Gender Identity" gelehrt: Diese "Theorie" besagt, dass es unendlich viele Geschlechter gibt und das Geschlecht nur ein soziales Konstrukt ist. Du bist das, als was du dich identifizierst. Sobald ein Mann sagt "ich bin eine Frau", dann bist du einer, bekommst die Regel und kannst Kinder bekommen. Auch wenn du Hoden, Penis, XY-Chromosomen hast und voll Testosteron gepumpt bist.

In diesem Video geht es um einen anderen Referenten, dessen Vortragstitel "Men are not women" ausreicht, um ihn als "Er verbreitet Hate speech" zu bezeichnen, und das müssen wir mit allen Mitteln verhindern. Und da ist Gewalt ein legitimes Mittel.
https://www.youtube.com/watch?v=VjHmkvIR8Qc

Verstehe ich richtig: Ihr hasst ihn, weil er etwas sagt, das Ihr nicht hören wollt und das nennt Ihr dann: Er verbreitet Hass?

Bezeichnend ist, dass die meisten Protester gar nicht wissen, was er sagt. Das kennen wir von vielen dieser "Hassverbreiter", ob jetzt Knowles, Ben Shapiro, Jordan Peterson, Gunnar Kaiser dier Charlie Kirk: Die meisten deren Kritiker, die ich kenne, haben - wenn überhaupt - nur kurze, aus dem Zusammenhang gerissene Clips gesehen oder aber zumeist eben gar nichts. Sie glauben dann einfach den Mainstream-Medien, die sagen: Er verbreitet Hass.
Zum Beispiel: War er wirklich ein Rassist? Einzelne Aussagen suggerieren dies. Aber um wirklich dieses Urteil zu treffen, muss man etwas tiefer graben. Hier ist eine Sammlung von Aussagen, wo sich jeder sein Urteil bilden kann. Dazu muss man aber 1. sich wirklich zeit nehmen und 2. englisch können.
https://www.youtube.com/watch?v=wlv7YljaUPE&t=78s

Hier ist dieses Phänomen profund von einem Psychiater analysiert. Die ersten 10 Minuten sind ans katholische Publikum gerichtet, die anschließende Analyse ist m-E. gut gelungen (übrigens wird auch er gehasst).

https://www.youtube.com/watch?v=Sy9p9Jae1dg

 Ich finde es entsetztlich, wie die Gesellschaft sich auseinanderdividieren lässt.

Eine Frage an die Befürworter

Aber eine Frage an all jene, die jubelnd auf der Straße tanzen, außer sich vor Glück, weil der Vater  von 2 kleinen Kindern erschossen wurde: 

Hier, am Beginn des Videos  sind ein paar Eindrücke gesammelt worden:
https://www.youtube.com/watch?v=dy3f4FFwgPU&t=17s

Die Frage: 
Ihr findet es also super, dass er erschossen wurde, weil er so eine entsetzliche Person war. 

Nur für den Fall, dass es Leute gibt, die genau Euer Verhalten entsetzlich finden ...?

Man nennt das auch: Die Revolution frisst ihre Kinder. 

Oder: Die eigene Medizin schmecken. 

Also, an alle die den Mord jetzt abfeiern: Ihr bildet gerade eine Gesellschaft, in der es legitim ist, Leute zu ermorden, weil man sie nicht mag. 

Wollt Ihr das wirklich? Wollte Ihr wirklich eine Gesellschaft, wo es legitim ist, dass Euch jene, die Euch nicht mögen, ermorden?

Heute braucht man niemand "verschwinden" lassen. Aus den Medien, aus dem Sinn.

 

Was haben die folgenden Herren gemeinsam?


Man sucht sie mittlerweile vergeblich in den  Mainstream Medien.

Ich beobachte die Diskussionsszene seit einiger Zeit und stelle eine gewisse Regelmäßigkeit fest:

1. Es gibt Personen im öffentlichen Fernsehen, die treten wieder und wieder auf. Sie haben eine Gemeinsamkeit: Sie fallen mit ihren Aussagen nicht großartig aus der Reihe. Es gibt, deswegen heißen sie auch Mainstreammedien, eine außergewöhnlich große Schnittmenge an Mienung, News und Kommentaren. Als typischen Vertreter würde ich Richard David Precht oder Drosten nennen. Sie würden nie etwas sagen, was der aktuellen politischen Meinung extrem zuwider läuft, so typische NoGos, Tabuthemen. Sie ändern auch ihre Meinung sehr gewandt.

2. Ab und zu treten Personen im Fernsehen auf, die aus dieser Reihe tanzen. Sie treten oft nur ein Mal auf. Sie sagen etwas anderes. Machen ein Tabuthema auf. Jedenfalls etwas, das gerade nicht opportun ist. Und weg sind sie.

3. Das kann sich durchaus ändern. So sind einige Virologen, die früher oft im Mainstream waren, seit Corona komplett verschwunden, weil sie die aktuelle Coronapolitik hinterfragen - und bei ihrer Meinung bleiben, auch wenn der politische Wind sich dreht. Das passiert einem Drosten nicht.

Mittlerweile erlebe ich die Welt zweigeteilt:
"Mainstream" hier, "Altenative Medien" dort. 

Die meisten Facebook-Kunden leben in einer genau definierten Blase. Ich weiß das, wenn ich meine Kontakte so anschaue. Da ich keine der Entfreundungswellen mitgemacht habe und auch niemanden entfreunde, egal, was er/sie/es schreibt, ist meine Blase mindestens doppelt so groß wie die der meisten anderen.

Grob gesprochen ist es die alte Einteilung in rechts und links. 

Vor einiger Zeit habe ich mich diesbezüglich psoitioniert. Ich bin lechts und rinks.

Neuerdings gibt es eine gute Möglichkeit, Menschen komplett stillzulegen, ohne die Kosten für ein Gefängnis, einen Gerichtsprozess usw. tragen zu müssen: Die EU-Sanktion. 

Wer auf dieser Liste landet "hat komplett fertig". 

Es wird ihm und seinen nahen Verwandten der Zugang zu Geld komplett gestrichen, es wird unter Strafe gestellt, dass man dieser Person etwas zusteckt oder eine Wirstsemmel gibt. 

Auf dieser Liste landet man, wenn man öffentolich die falsche Meinung kundtut, also eine abweichende Meinung zum Ukrainekrieg oder zu Israel.  

So geht Meinungsfreiheit heute.  

  Als Scherz gedacht, bekam ich ein Buch namens „The Daily Feminist“.   Autorin:  Evelyn Tschaikner. 199 konkrete Handlungstipps für Gle...