Dienstag, 27. September 2022

Weil Gas so teuer ist, ist der Strom so teuer! Stimmt das?

 Es gibt ein Mantra in der Politik - vielleicht habe ich es falsch verstanden, aber es geht so:

"Putin ist schuld am hohen Strompreis. Weil er uns das Gas abgedreht hat und das Gas so teuer ist."

Nach meinem naiven Verständnis müsste man das doch irgendwie an den Zahlen sehen können?

Ich habe mir die Gaspreise am Beispiel Juli angeschaut: Zwischen 21. und 27. Juli ist der Gaspreis tatsächlich explodiert.

Quelle: https://www.e-control.at/industrie/gas/gaspreis/grosshandelspreise

 Es ist wegen des großen Unterschieds ein guter Zeitraum, sich die Zahlen anzuschauen.

 

 

 

 

 

Müsste sich nicht das auch im Strompreis niederschlagen? ich habe aus dieser Zeit den Strompreis (Großhandelspreis)  und den Gasverbrauch übereinandergelegt:

Hier kann ich keine überzeugende Übereinstimmung sehen.

Interessant ist auch, dass es offensichtlich auch keinen Zusammenhang zwischen Stromverbrauch und Strompreis gibt. (Damit man überhaupt Kuven sieht, habe ich den Preis um den Faktor 10 überhöht)


 Wie ist das nun genau mit diesen Preisen? Unten ist die Grafik, die Daten kann man herunterladen. Ich bin jedenfalls ziemlich verwirrt.

Quelle: www.smard.de


 







Dienstag, 22. Februar 2022

Du willst also eine Diktatur errichten? Nur mal angenommen ...

Nur mal rein theoretisch angenommen, Du möchtest eine Diktatur errichten. Frage: Wirst du das ankündigen? Wirst du dir einen kleinen Oberlippenbart wachsen lassen und verkünden: Ich bin der neue Diktator? Wohl kaum.  

Nun ist es nicht hochkompliziert, eine Diktatur zu errichten. Dazu gibt es genügend Anleitungen, George Orwell, Aldous Huxley ... für wenig Geld kann man sich die Anleitungen ins Haus holen. Manche gibt es auch frei im Netz, so auch die Anleitung dessen mit dem Oberlippenbart.

Schritt für Schritt Freiheitsrechte einschränken, die Medien kontrollieren, ... einfach den bewährten Weg gehen. Wie das läuft, habe ich in diesem Blog bereits vor einem Jahr beschrieben: 

Im so genannten Bidermans Diagramm des Zwanges (Link zur Originalquelle) werden die Muster von Psycho-Terror an Kriegsgefangenen untersucht und zusammengefasst.In der Klammer habe ich vor einem Jahr  mögliche Parallelen zur aktuellen Situation gesucht. Jetzt, ein Jahr später könnte man noch vieles hinzufügen:

1. Isolation, eingeschränkte Bewegung
(Lockdown, nicht mehr als 1 Haushalt treffen, Quarantäne)
2. Monopolisierung der Wahrnehmung
(Es vergeht keine Nachrichtensendung ohne Corona; Diffamierung alternativer Medien, Sperren von Youtubekanälen)
3. Erschöpfung und Entkräftung
(die vielen erschöpften AlleinerzieherInnen oder Ärzte, PflegerInnen etc., Menschen, die seit Monaten um ihre wirtschafltiche Existenz kämpfen und ihre wirtschaftlichen Reserven  immer mehr aufbrauchen)
4. Drohungen
("Millionen Tote", "jeder wird jemanden kennen ...", "Hohe Strafen für Maskenverweigerer")
5. Gelegentliche Zugeständnisse - die aber auch durchaus wieder genommen werden
(teilweise Öffnungen, es dürfen sich zu Weihnachten X Personen treffen, Versprechen machen und wieder brechen: "Wenn sich die Gaststätten an die Regeln halten, dürfen sie offen haben" aber dann "so, alles zugesperrt". oder "In Wien werden die Schanigärten aufsperren" aber dann "Nein, wir können leider doch nicht die Gastronomie und Schanigärten aufmachen.")
6. Allmacht demonstrieren
("Wir sperren dein Geschäft, deine Existenz zu; Der Nachbar darf offen bleiben, er hat 5m2 mehr als du", scheinbar willkürliche Regeln, Strafen werden verhängt)
7. Erniedrigung
(für manche ist es erniedrigend, wenn sie sich ein Stäbchen von Fremden in die Nase schieben lassen müssen, potenzielle Erniedrigung durch andere, wenn man sein Umfeld angesteckt hat, abwertende Begriffe: "Covidioten", "Verschwörungstheoretiker")
8. Das Erzwingen trivialer Forderungen in Form von Regeln
(Auf der Mauer alleine sitzen verboten, Eis essen hier im Stehen verboten, dort im Gehen verboten - je nach Bundesland)

Diese Mechanismen wirken auf den Menschen verstörend, verunsichernd und belastend. Bei den meisten wirkt es sich auf die mentale und physische Gesundheit aus. Und es sollte uns bewusst sein: Eine weitere Wirkung dieses Musters ist, dass die Bevölkerung alles , wirklich alles mitmacht, um die Situation zu beenden. Dazu gehört auch und vor allem, auf jene Druck auszuüben, die sich widersetzen.

Jetzt gibt es nur en kleines Probleme zu lösen: Nur mal angenommen, es gibt Leute, die im Geschichtsunterricht aufgepasst haben und feststellen: Hey, unsere Regierung macht doch das gleiche, wie seinerzeit, und das hat direkt in die Diktatur geführt?

Da kannst du einen Trick anwenden: Du verbietest jeden Vergleich und drehst den Spieß um: Jeder, der aufzeigt, wie mein Weg direkt in die Nazi-Diktatur führt, ist ein Nazi. Geht nicht, sagst du? Doch, wir Medienberater haben in den letzten Jahren nicht geschlafen. Es funtioniert, auch wenn es völlig unglaublich klingt: Gib uns zwei Jahre Zeit und dann ist jeder, der vor den Nazis warnt, ist ein Nazi.

Du sagst einfach folgendes:
1. Das Verharmlosen der Nazis ist ein Verbrechen.
2. Was die Nazis gemacht haben, ist  unvergleichlich.
3. Deswegen ist jeder Vergleich Verhrarmlosung und somit ein Verbrechen.

 Fortan hast du Ruhe vor all jenen Lästigen, die Dir ins Diktatur-Handwerk pfuschen wollen. Egal, wie minutiös sie die Parallelen aufzählen: arbeite die drei Punkte ab, beschuldige sie der Verharmlosung und schon sind sie die Nazis, nicht du.

 Das hat schon jemand kluger gesagt. Folgendes Zitat wird Ignazio Silone zugeschrieben:

Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.

 Solche Artikel (dieser ist zu Beginn 2019 erschienen), würden heute zensiert werden - wenn es sich überhaupt jemand trauen würde, so etwas zu schreiben:

"Auschwitz hat nicht in Auschwitz begonnen"

Es hat gerade 2 Jahre gedauert, dann war dieser Prozess vollzogen. Die neue Logik ist fest installiert:

"Wer vor Nazis warnt, ist ein Nazi".

Doch es besteht Hoffnung. Es beginnen sich jene zu wehren, bei denen es schwierig ist, sie der Verharmlosung zu beschuldigen: Die wenigen Überlebenden und deren noch lebende Verwandte.

Sie stellen die Frage: 

"Wollt ihr auch uns wegen Verharmlosung der Shoah anklagen?"


https://tkp.at/2022/02/20/wollt-ihr-auch-uns-wegen-verharmlosung-der-shoah-anklagen/

 

Als die Linken zu Rechten wurden.

 Einige meiner Freunde sind typische Linke - gewesen, muss ich sagen.

Früher setzten sie sich für Minderheiten ein, gingen für Demokratie und Grundrechte auf die Straße - zum Beispiel jeden Donnerstag  gegen die Entdemokratisierungsbestrebungen der rechten schwarz-blauen Regierung.

Es galt als typisch links, die Medien wegen einseitiger Berichterstattung und die Industrie wegen neoliberaler Tendenzen zu kritisieren.

Das war vor 20 Jahren und ist lange her.

Irgendwie hat sich die Welt auf eine seltsame Weise umgedreht: Nein, es sind nicht mehr die Linken, die für Grundrechte auf die Straße gehen, sondern die Demonstranten werden nun als Nazis bezeichnet ("Wer mit Nazis marschiert, ist Nazi" - Dass hier genau unterschieden wird, sei am Rande erwähnt. Als bei den "Guten Demos", z.B. beim Lichtermeer, Nazis mitmarschierten, dann wurde das ignoriert, geschenkt, egal.)

Wie konnte es passieren, dass wir zwar eine der rechtesten Regierungen haben, an die ich mich erinnern kann, und gleichzeitig diejenigen, die dagegen demonstrieren, werden als rechtsradikal bezeichnet?

Solidarität ist das Zauberwort, die Rattenfängerformel, mit der die Linken kassiert wurden. .Die Politik rief: "Sei solidarisch" - und völlig unreflektiert folgten die meisten (nicht alle!), sie folgten in Scharen und freiwillig -  direkt ins Rechte Lager. Vermutlich empfinden sie es selbst nicht, das wäre ja unerträglich. Ich bin doch links, aber einschränkende Maßnahmen sind gut. Ich bin links und da die Mehrheit für eine Impfpflicht ist, muss sich die Minderheit beugen - aus Solidarität. Es ist links geworden, dass sich die Minderheit der Mehrheit beugen muss. 

Darfs ein bisser linker ... oder rechter sein? Bist du nicht freiwillig willig, dann musst du eben gezwungen werden. Es gehört ein Gesetz her, wir werden es dir schon ungemütlich machen und dich aus dem gesellschaftlichen Leben aussschließen und auch noch finanziell bluten lassen. 

Ist das wirklich links?

Ja, sei solidarisch und lass dich impfen. Für uns, für die Vulnerablen. Dass die praktisch durchgeimpft sind - egal. Sei solidarisch. Dass die Corona-Impfung auch nicht im Gegensatz zu den Pocken-, Masern- und Gelbfieberimpfungen gegen Ansteckung und Verbreitung der Krankheit schützt, sondern nur den Krankheitsverlauf mildert - egal. Sei solidarisch! Mit den armen KrankenhausmitarbeiterInnen. Da gibts Leute, die mit der Zigarette im Mund nach Solidarität mit den Intensivärzten schreien - Tja, wenns um die eigenen intensivstationenbelastenden Laster geht, da ist es plötzlich vorbei mit der Solidarität. Oder während sie ihr Motorrad polieren für die erste Ausfahrt - der Ausdruck Organspender ist die zynische Beschreibung der Statistik, mit der sie am 1. Mai die Intensivstationen belegen. Oder sie stopfen das Schnitzl in den übergewichtigen Körper. Ja, wenns um die eigene Solidarität geht, da müssten SIE ja was tun. Nei, IHR sollt solidarisch sein.

Solidarität bedeutet: Du musst solidarisch sein mit MIR. 

Oder: Was Solidarität bedeutet, bestimme ICH.

Stolz präsentieren junge, kräftigen Unvulnerable ihren Dreifachbooster - was eigentlich der Gegenentwurf der Solidarität ist - in vielen Ländern dieser Welt haben die Vulnerablen noch nicht einmal den ersten Stich. Lerne: Die Solidarität gebührt nur den reichen Nationen, bei den Armen hört sie auf. Heißt im Klartext: "Die Vulnerablen da unten sind mir egal, ICH will geschützt werden".

Jetzt gibt es aber eine grausliche Begleiterscheinung. In jeder Pandemie gibt es Sündenböcke.  Und die waren schnell gefunden. Es sind die Ungeimpften, immerhin 1/4 der Bevölkerung, die sind schuld an allem. Die Regierung hat sie schnell ausgemacht und verkündet. Und die ehemals Linken sind der Befehlsausgabe artig gefolgt und beteiligen sich begeistert an der Diskriminierung der Ungeimpften. 

Gabs da nicht einst den Begriff "Schutz der Minderheit", irgendwo, in den Tiefen der demokratischen Grundregeln? Wurscht. Abgeschafft. Denen sollen am besten alle Rechte weggenommen werden, sogar das Recht auf Leben (das ist nämlich die Folge für die Forderung: "Die Ungeimpften sollen im Krankenhaus nicht behandelt werden". Für solche Posts hats ziemlich viele Likes der Unmenschlichkeit gegeben.) Das ist Links? Früher war das einmal typisch rechtsextrem.

Diese Minderheit ist also schuld, dass MEINE Impfung nicht wirkt. Dass wegen der gegen Ansteckung und Übertragung unwirksamen  Impfung auch die Geimpften in den Lockdown müssen: Die Ungeimpften sind schuld, dass ich trotz Impfung das Virus spreaden kann.

Und diese Minderheit, die muss jetzt leiden. Die sind böse, wir sind die Guten, wir sind die Solidarischen, die Ungeimpften sind unsolidarisch. 

Hämisch wird die Regierung beklatscht, die diese Minderheit drangsaliert:

1) monatelang werden sie aus dem gesellschaftlichen Leben mittels Hausarrest ausgegrenzt.
2) Für Politiker sind si nicht mehr als Menschengruppe existent, es sind entmenschichte "Coronaleugner" usw.
3) Sogar Sozialleistungen werden gestrichen.
Politische Funktionäre schlagen vor, Ungeimpfte nicht im Spital zu behandeln.
Und das, obwohl man nachweislich gesund ist. 
 
Und das alles ist kein rechtes Gedankengut?
Und hier machen die ehemals Linken  begeistert mit?

Wo ist die Solidarität mit dieser ausgegrenzten, diskriminierten Gruppe?
Was ist mit den Entdemokratisierungstendenzen?
Wieso vertraut Ihr plötzlich Big Pharma? 
Wo ist die Medienkritik?

Was ist los mit Euch Linken? Wieso seid Ihr auf einmal rechts geworden?

Samstag, 25. Dezember 2021

Wo geht die Reise hin?

Vorwegwarnung: 

Wer sich ausschließlich dem Mainstream verpflichtet fühlt, der soll sofort wieder wegklicken. Hier geht es um einen Dialog über unsere Zukunft. Es werden hier daher auch Videos von Leuten verlinkt, die zensuriert und diffamiert wurden.

Seit vielen Jahrzehnten habe ich ein G'spür für Trends. Das meiste ist eingetreten, nur mit dem Zeithorizont tu ich mir schwer (mit der Nachhaltigkeitsbewegung bin ich ca. 3 Jahrzehnte daneben gelegen - die kommt zwar, aber viel später als erwartet).

Zur Zeit orte ich einen Trend in Richtung Technokratie. Im Endtstadium werden wir von Algoritmen "regiert", was natürlich falsch ausgedrückt ist. In echt werden wir dann von denen regiert, die die Algoritmen schreiben lassen.

Als Zwischenstufe werden wir von "der Wissenschaft" regiert, was ebenso falsch ist: Es besteht die Gefahr, dass nur mehr die Wissenschaft gilt, die das Regierungsprogramm begründet.

Ein wesentlicher Paradigmenwechsel findet derzeit in unserer Demokratie statt:

Altes Paradigma: Was nicht verboten ist, ist erlaubt.

Neues Paradigma: Was nicht erlaubt ist, ist verboten.

Umgesetzt wird das zur Zeit über den Impfpass. Der Impfpass ist der Erlaubnispass. Zur Zeit nur in Lokalen, aber ein Blick nach China zeigt, wohin die Reise geht. Dort ist diese Dystopie bereits umgesetzt und funktioniert. Dein Handy entscheidet, wohin du gehen darfst und überall anders darfst du nicht.

Hier in diesem Video ist es gut beschrieben, was ich meine. Achtung, darin wird ein Worse Case Szenario beschrieben. Vermutlich wirds subtiler, langsamer geschehen. Aber wer weiß, bedenken wir einmal, wie schnell jetzt dieser Impfpass eingeführt wurde. Ist das nicht bemerkenswert?


 

https://www.youtube.com/watch?v=Vdq_qE4CSfY

Es gibt derzeit einige, die vor diesem Trend warnen. Zumeist werden sie aus dem Mainstream verbannt und diffamiert, wie zum Beispiel Gunnar Kaiser. Hier hält er einen Vortrag bei der Zukunftskonferenz, in dem er die Technokratie aus philosophischer Sicht erklärt.

https://www.youtube.com/watch?v=bEsdlBb3BUI

Wenn wir nicht gegensteuern, wird der Pluralismus in unserer Gesellschaft noch weiter verschwinden und den Trend der letzten beiden Jahre fortsetzen. Das Tragische: Die Mehrheit wird das völlig unbeeindruckt lassen. 

Achtung, jetzt wird es provokant: Hat die Mehrheit vielleicht deshalb nichts zu verbergen, weil sie sich im angepassten Leben so wohl fühlen? Genügt es, sich ausschließlich an den Vorgaben der vorherrschenden Meinung zu orientieren?
Der großen Mehrheit geht Meinungsfreiheit nicht ab. da sie keine Meinung jenseits des Mainstreams hat und auch nicht hören möchte. Abweichende Mainungen stören die Idylle, die scheinbare Sicherheit des harmonischen Weltbildes. Überspitzt ausgedrückt: Alles, was im ORF gebracht wird, ist richtig. Alles, aber auch wirklich alles, was auf servus TV gesendet wird, ist falsch. Es gibt Leute, die es komplett ablehnen, diesen Sender einzuschalten. 

Viele werden sich sogar freuen, wenn es diese Abweichler in ihrem Leben nicht mehr gibt. Es ist das Aufatmen nachdem man sich von ihnen entfreundet hat: Der Störefried ist weg.

Es sei denn, sie sind plötzlich selbst Abweichler. Wer hätte gedacht, dass das Tragen von Brillen (Kambodscha) oder das Abrasieren des Bartes (Pakistan) plötzlich ein Todesurteil sein kann? 

Mich fasziniert immer, wenn sich die Leute für Diskriminierung und autoritäre Systeme einsetzen. Ein Blick in die Geschichte lehrt, dass der Wind ganz plötzlich drehen kann und du findest dich auf der falschen Seite wieder.

"Der Jubel der Bevölkerung von Phnom Penh über den Einmarsch der Roten Khmer währte nur kurz."

Ort und  Darsteller sind austauschbar. Die Revolution trägt seit je her den Keim, die Kinder zu fressen. Was das bedeutet? Es kann ein böses Erwachen geben.

Hoffentlich sagen wir nicht einmal:

"Der Jubel der Bevölkerung über den Impfpass währte nur kurz"

Sollten wir uns nicht für die Erhaltung unserer pluralistischen Gesellschaft einsetzen? Dann müssen wir unsere Ängste bewältigen und dafür sorgen, dass der digitale Erlaubnispass nie umgesetzt wird. Es ist nicht aus Stein gemeißelt. Wenn wir was tun.

Weitere Links: Die Entwicklung geht schneller von statten, als ich den Beitrag schreiben kann:
1. Kritische Journalisten (Reitschuster) werden nicht mehr zur Pressekonferenz zugelassen.

2. Kritischen Ärzten droht Berufsverbot (Schulärzte, die die Kinder nicht impfen wollen).

Donnerstag, 9. Dezember 2021

Meine Agenda. Eine Selbsterklärung

Kürzlich wurde ich von einem Facebookkontakt nach meiner "Agenda" gefragt, insbesondere wurde ich gefragt:

"Was ist deine Agenda? Leugnest du die Klimakrise? Corona? Die Wirksamkeit der Covid Impfungen? Bist du Anhänger vom Great Reset? Glaubst du, dass die Bilderberger uns alle steuern? Was treibt dich an? Angst?"

Meine Agenda werde ich zum Schluss beschreiben. Zuerst gebe ich Antworten:

Leugne ich die Klimakrise?

Grundsätzlich leugne ich gar nichts.

Exkurs 1: Ich bin bei dem Wort "-leugner" sehr sensibel, weil es m.E. zu einem politischen Kampfbegriff geworden ist (Klimaleugner, Coronaleugner, Verschwörungsleugner, ...), der nach meiner Erfahrung vor allem dort eingesetzt wird, wo man Leute diffamieren möchte, ohne Argumente bemühen zu müssen. Kurz: Mit "-leugern" diskutiert man nicht.

Exkurs 2: Ich komme aus einer anderen Zeit: Ich habe in den 1970er Jahren zu studieren begonnen, und die damalige universitäre Welt kann man mit der heutigen nicht vergleichen: Es es gab praktisch keine Drittmittelfinanzierung, ich hatte das Gefühl, dass die Forschung ziemlich frei ist, und es galt der wissenschaftliche Diskurs. Theorien zu hinterfragen wurde mir von meinen Lehrern als wissenschaftliche Tugend nahegebracht und gefördert. Die Idee, dass Wissenschaftstheorien durch Mehrheitsbeschlüsse zustande kommen (X% aller Wissenschaftler glauben ...") war mir damals unbekannt.

Also: Antwort aus meiner Sicht differenziert: 

Klimawandel? Halte ich für sehr wahrscheinlich. Auf Grund eigener Beobachtungen der Gletschermoränen auf 3 Kontinenten halte ich es für wahrscheinlich, dass es im Mittelalter wärmer war, dann einige Kaltperioden kamen, 1850-1920 es wärmer war, dann kälter, dann wieder wärmer, dann in den 1970er Jahren kälter, dann wieder wärmer ...
Klimakrise? Ich sehe wenige Anzeichen für eine Krise. Krise ist eine Extremsituation, die ich von schwierigen oder auch sehr schwierigen Situationen unterscheide. Historisch gesehen waren Warmzeiten oft Zeiten der Prosperität, Kaltzeiten brachten Hungerkatastrophen. Da fehlen mir noch Daten und Fakten, um die Krise zu erkennen. Ich leugne sie nicht, ich kann sie nur nicht erkennen.
Was ich durchaus mache: ich lese den IPCC, ich schaue mir die Primärliteratur an, ich lese auch Studien, die nicht im IPCC diskutiert werden. Ich hinterfrage, was ich so lese. 

Leugne ich Corona?

An 15. März 2020. schrieb ich einen Artikel, wo ich  mich entschuldigte, Corona unterschätzt zu haben.
https://www.facebook.com/walter.siebert/posts/3314180875277095

Das war zu einer Zeit, als die Politik mit allen Mitteln versuchte, Corona herunterzuspielen. Politische Organisationen wie das RKI betrieben sogar Verharmlosung, was ich auch öffentlich kritisierte:
https://andiebundesregierung.blogspot.com/2020/03/verharmlosung-des-robert-koch-instituts.html

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es besser ist, der Politik nicht zu vertrauen. Ich hinterfrage daher ihre Narrative. Das reicht manchen, um mich als Coronaleugner zu bezeichnen. Ich kann aber erfreulicherweise ausreichend belegen, dass ich Corona nicht leugne, sondern ziemlich frühzeitig davor gewarnt habe.

Leugne ich die Wirksamkeit der Covid Impfungen?

Leugnen: Nein. Wenn wir das Wort durch "hinterfragen" ersetzen: Ja.

Ich hinterfrage das Narrativ der Vollimmunisierung. Wie ein Mantra wurde die Covid-Impfung mit der Pockenimpfung verglichen und der Begriff "Vollimmunisierung" verwendet. Die Pockenimpfung immunisiert lebenslang. Somit wurde suggeriert: Die Coronaimpfung immunisiert ein Leben lang.

Ja, das hinterfrage ich. Ich sehe viele Hinweise, dass bereits nach 2-4 Monaten die Wirkung zur Hälfte nachlässt und nach 6 Monaten gegen null geht - je nach Impfstoff.

Natürlich schwenkt aktuell die Politik angesichts der erdrückenden Beweislast ein. Dass still und leise der Begriff "vollimmunisiert" aus den Medien und der Politiksprache verschwunden ist, fällt den meisten nicht auf.

Leugnen - nein, hinterfragen - ja.

Bist du Anhänger vom Great Reset?

Klares Nein. (Wie kann jemand, der mich kennt, auf diese Idee kommen?)

Mein Wissen darüber habe ich u.a. aus dem Buch "Covid-19 The Great Reset" von Klaus Schwab, das man z.B. hier downloaden kann.

Klaus Schwab ist Gründer und Leiter des World Economic Forums.

Auf der Homepage des World Economic Forums wird der Great Reset propagiert.

Diese Bewegung unterstütze ich nicht, ich hinterfrage sie.

(Vor Erscheinen des Buches von Klaus Schwab wurden Leute, die meinten, das WEF propagiere den Great Reset, als Verschwörungstheoretiker bezeichnet. Das macht jetzt kaum noch jemand. Allerdings gibt es eine neue Diffamierung: Leute, die den Great Reset hinterfragen, werden als Antisemiten bezeichnet. Wirkt.).


Glaubst du, dass die Bilderberger uns alle steuern?

Obwohl Wikipedia keine zuverlässige Quelle ist, liefert sie zumindest Hinweise, wer an den Bilderbergertreffen teilnimmt. Es ist das Who is who der Politik.

Hier ist eine Liste, wer an welcher Konferenz teilngenommen hat. Natürlich kann man sagen: Die haben sich zum Billardspielen getroffen. Ich finde es aber wahrscheinlicher, dass sie über Politik sprechen und sich vielleicht sogar abstimmen.

Hier ist sogar ein Artikel, den ich der Mainstreampresse zuordnen würde.

Gauben? Nein. Das ist kein religiöses Thema. Ich halte es aber für wahrscheinlich, dass diese Treffen stattfinden, sich dort hochrangige Politiker treffen (eben jene, die uns steuern)  und auch über politische Strategien reden.

 

 Nun zur letzten Frage, die direkt zu meiner Agenda leitet:

Was treibt dich an? Angst?"

Zum Thema Angst: Ich schätze mich als vergleichsweise wenig angstbesetzten Menschen ein. (Das war nicht immer so, in den letzten 15 Jahren habe ich mich diesbezüglich stark verändert). Ich habe z.B. keine Angst vor dem Tod, viele, die ich kenne, schon.

Also: Angst als Treiber? Kaum. Was treibt mich sonst an?

Leider kann ich nicht genau sagen, was mich dazu motiviert, mich gesellschaftspolitisch zu engagieren. Warum setze ich mich nicht hinter den Ofen, genieße die Pension und lasse den Herrgott einen guten Mann sein? Warum exponiere ich mich, setze mich Kritik bis hin zur Diffamierung aus? Keine Ahnung.

Wohin ich will, was ich erreichen bzw. beeinflussen möchte, das weiß ich schon viel genauer.

Meine Agenda: ich setze mich ein ...

1. ... für eine friedliche Gesellschaft (gegen Hetze, gegen Gewalt bzw. für ein Gewaltmonopol). 

2. ... für eine offene Gesellschaft, die zum Ziel hat, „die kritischen Fähigkeiten des Menschen“ freizusetzen (Karl Popper).

3. ... für das Subsidiaritätsprinzip (Es wird eine größtmögliche Selbstbestimmung und Eigenverantwortung des Individuums, der Familie oder der Gemeinde angestrebt, soweit dies möglich und sinnvoll ist.)

4. ... für eine solidarische, am Gemeinwohl orientierte Gesellschaft.


Hier sind noch ein paar Artikel zu diesen Themen:

Ich selbst kann mich weder links noch rechts klar zuordnen.

Wirtschaftspolitisch bin ich eher bei jemandem wie Lübbermann als bei Jeff Bezos.

Ich bin für einen Sozialstaat, für eine Solidargemeinschaft.

Ich kann dem kategorischen Imperativ etwas abgewinnen. Be the change ...

Sonntag, 5. September 2021

Wissenschaft im 21. Jahrhundert: Das neue Paradigma. Ein philosophischer Text.

Das alte Paradigma

Bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts gab es allgemein anerkannte Kriterien, die definierten, was wissenschaftliches Arbeiten ist. Drei Beispiele:

1. Theorien müssen auf der Basis von Evidenz, nachvollziehbaren Experimenten  usw. aufgestellt werden. Fehlt die Evidenz, kann die Theorie einfach verworfen werden (Hitchens Razor).

2. Überprüfbarkeit und Transparenz: Alle Fakten und Zusammenhänge können von jedermann/frau zu jeder Zeit überprüft werden. 

3. Wissenschaft soll immer eine kritische Haltung gegenüber eigenen wie fremden Ergebnissen einnehmen. 

Hinterfragen ist eine Tugend.

Natürlich unterliegen auch die Wissenschaften politischen Einflüssen und nicht alle Wissenschaften unterwerfen sich auch diesen Kriterien.

Und selbstverständlich hatten es zu jeder Zeit neue und bahnbrechende Forschungsergebnisse schwer, Gehör zu finden. 

Aber grundsätzlich galten die traditionellen wissenschaftlichen Kriterien.

Der Paradigmenwandel

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts erlebte ich einen grundsätzlichen Wandel im Zuge der Klimadiskussion: Es wurde das Mehrheitsprinzip eingeführt. "Die Mehrheit aller Wissenschaftler glauben an Theorie  X." Deswegen galt Theorie Y als falsch und musste als Minderheitstheorie fortan nicht behandelt werden.

Hinterfragen war verpönt bzw. wurde diffamiert

Mit diesem neuen Mehrheitsprinzip wurde begonnen, dem Mehrheitsbeschluss entgegengesetzte Theorien abzuwerten und deren Vertreter mit Schmähbegriffen zu bezeichnen ("Klimaleugner", "Verschwörungstheoretiker").

2020 kann als das Jahr bezeichnet werden, wo dieser Wandel verstärkt wurde:

1. Die Politik bestimmte plötzlich das Narrativ durch die Auswahl jener Wissenschaftler, die dieses Narrativ stützten. Genau genommen wurde damit das Mehrheitsprinzip durchs Machtprinzip (politische Macht) ersetzt bzw. ergänzt.

2. Wer diesem offiziellen Narrativ  nicht folgt, wird eliminiert in dem Sinne, dass er/sie aus dem wissenschaftlichen Diskurs entfernt wird.  Dies geht soweit, dass die komplette Öffentlichkeitsarbeit behindert wird, zum Beispiel durch Zensur der Youtube- und Facebookkanäle. Die Abwertungssprache wird harscher: der -leugner wird durch den -idioten ergänzt.

Verglichen mit dem späten 20. Jahrhundert ist das eine bemerkenswerte Veränderung. Natürlich hat die Politik immer in die Wissenschaft hineinregiert. Doch der derzeitige Paradigmenwechsel wird massiv befeuert durch die "Drittmittelfinanzierung": Die Geldgeber bestimmen mehr und mehr den wissenschaftlichen Diskurs.

Das geht soweit, dass Banken und selbst das Pentagon in die wissenschaftliche Arbeit eingreifen können.Hier zum Zeit-Artikel mit Quellen dazu)

Je mehr die wissenschaftliche Arbeit zum Beispiel von Pharmaunternehmen bezahlt wird, desto mehr kann diese bestimmen, wonach geforscht wird und was das Ergebnis sein soll. Im schlimmsten Fall (wenn der Forschungsleiter nicht ein dem Narrativ entsprechendes Ergebnis liefert) bekommt dessen Einrichtung halt kein Geld mehr für weitere Forschung. Das fließt fortan in die treuen Einrichtungen.

Wo stehen wir 2021?

Die derzeitige Lage macht offensichtlich, dass der Paradigmenwechsel vollzogen ist. Echter wissenschaftlicher Diskurs findet nur in politisch unwichtigen Bereichen statt. Als wichtig sehe ich derzeit Klimawissenschaften, Virologie und Pharmaforschung sowie Energiewirtschaft. Dort ist das System beinahe lückenlos. Politik und Wirtschaft (oder soll es vielleicht heißen: Wirtschaft und somit die Politik) bestimmen die wissenschaftliche Wirklichkeit.

Es geht soweit, dass selbst das Zitieren aus peer-reviewten Studien zensuriert wird, wenn es nicht ins politische Narrativ passt. 

Hinterfragen ist nun verboten.

Wie wird es weitergehen?

Ist nicht vorhersehbar. Genauso wie der aktuelle Paradigmenwechsel nicht vorhersehbar war oder gar der massive Rechtsruck mit beispielloser Zensur kaum prognostiziert wurde, ist das Weitere offen. Hält der Trend an, wird es bald nicht mehr nur Berufsverbote und -beeinträchtigungen geben. Der nächste Schritt wäre, missliebige  Wissenschaftler wegzusperren. Wäre nicht das erste Mal in der Geschichte.

Doch heutzutage scheint das nicht mehr notwendig zu sein. Wie man am Beispiel China sieht, reicht es aus, ein Ranking-System mit Überwachung einzurichten. Dies, kombiniert mit einem rein digitalen Geldsystem, entzieht abweichenden Meinungen jede Wirksamkeit. Beides wurde bei uns politisch bereits angekündigt.

Macht nichts, könnte man sagen, in China sind auch die meisten Menschen mit dem System zufrieden, wie es scheint.

Dafür wurde auch bei uns schon der Grundstein gelegt: "Querdenker" wurden innerhalb kürzester Zeit vom erwünschten Mitglied einer Gesellschaft zum Paria und die Bezeichnung zum Schimpfwort. Wie schön für die Mehrheit der Angepassten, die nix zu verbergen haben, wenn man  unbequeme Zeitgenossen wie Querdenker mit einem Mausklick von der Bildfläche verschwinden lassen kann.

Hinterfragen wird es dann nicht mehr geben.

Wollen wir das wirklich?

Ich nicht.

Montag, 30. August 2021

Ich bin bekennender Verschwörungstheoretiker-Amateur

Verschwörungstheoretiker sind der Bedeutung des Wortes nach Personen, die sich theoretisch und wissenschaftlich mit Verschwörungen beschäftigen. Definition laut Wikipedia:  "Eine Verschwörung ist eine geheime Zusammenarbeit mehrerer Personen zum Nachteil Dritter."

Ja, ich halte es für möglich, dass es geheime Absprachen gibt, sogar von Regierungen.

Ich halte es für möglich, dass es die in der Geschichte der Menschheit früher auch gegeben hat. Es könnte zum Beispiel durchaus sein, dass der Anlass zum Beginn des 2. Weltkriegs inszeniert war. Ich halte es sogar für möglich, dass es im Irak keine Massenvernichtungswaffen gegeben hat. Es gibt ganze Listen von solchen Kriegslügen. Sind das nicht geheime Absprachen zum Schaden Dritter?

Ich halte es für möglich, dass es die Watergate Affäre gegeben hat.

Wenn ich jetzt weiter auflisten würde, dann stünde hier die halbe offizielle Menschheitsgeschichte.

Man kann natürlich sagen, das stimmt alles nicht, nichts war geheim, alles war immer öffentlich, und von einem Schaden Dritter ist keine Spur. Doch wie wahrscheinlich ist das?



Bevor der Begriff "Verschwörungstheoretiker" zum Diffamierungswort wurde, waren Theorien zu Verschwörungen integraler Bestandteil von Geschichtswissenschaften und Politikwissenschaften. 

Da ich beides nicht studiert habe, nenne ich mich "Amateur", weil die Profis unter den Verschwörungstheoretikern sitzen auf den entsprechenden Universitäten.

Die Frage: "Ist es nicht sinnvoll, herauszufinden, ob jemand eine geheime Absprache zu meinem Schaden trifft" habe ich für mich mit klarem "Ja." beantwortet. Daraus ergibt sich, dass ich mich mit diesen möglichen geheimen Absprachen beschäftige.

Für mich hochinteressant ist die Tatsache, dass in der heutigen Bedeutung des Begriffs nur jene Theorien aufgelistet werden, die als absurd gelten. Obwohl der Einleitungstext sagt: "Sie beinhaltet bestätigte und widerlegte ... Theorien", sehe ich ausschließlich solche, die eindeutig als "falsch" gelten. Kann es sein: Sobald sich Verschwörungstheorien als wahr erweisen, verschwinden sie. Sie lösen sich in Luft auf?

Beispiel sind die Massenvernichtungswaffen im Irak, die erfunden wurden, um den Krieg zu rechtfertigen. Wer damals behauptet hat, die gibt es eigentlich gar nicht, das ganze sei eine Lüge, wurde als Verschwörungstheoretiker bezeichnet. Ein paar Monate später sagte niemand mehr dieses Wort, da die Lüge in den Zeitungen zu lesen war.
Oder: Im Februar 2020 wurden Leute, die in Corona eine gefährliche Krankheit sahen, im Bayrischen Rundfunk als Verschwörungstheoretiker bezeichnet. An diesem Beispiel sieht man, wie wandelbar dieser Begriff ist, denn 1 Monat später wurden jene, die das Gegenteil behaupteten, zu Verschwörungstheoretikern.

Wer würde heute noch die "Geldschöpfung aus dem Nichts" als Verschwörungstheorie bezeichnen? Vor 15 Jahren noch war das so.

Indem ich Verschwörungen, also geheime Absprachen, für möglich halte, ja sogar für nicht unwahrscheinlich, grenze ich mich von Verschwörungsleugnern ab. Diesen Begriff las ich erstmals bei Tom Foyle - hier der Originalartikel und hier zum Nachhören. Verschwörungsleugner glauben, dass es keine geheimen Absprachen gab und gibt und deswegen verwenden sie den Begriff "Verschwörungstheoretiker" in einem abwertenden Sinn.

Es stellt sich die Frage: Nur mal angenomme, es hat in der Vergangenheit Verschwörungen gegeben. Wie kommen die Verschwörungsleugner auf die Idee, dass dieses typisch menschliche Verhalten aufgehört hat, dass es heute keine geheimen Absprachen zum Schaden Dritter gibt?

Was ich gelernt habe:

1. Das Wort, das an sich neutral ist, "hat sich" (von selbst?) zu einem Kampfbegriff entwickelt, das die andere Person diffamieren soll und Diskussionen verhindert.

2. Eine Verschwörungstheorie verschwindet in dem Augenblick, als sie von den Mainstream-Medien für "wahr" empfunden wird. Sie verschwindet, als hätte es sie nie gegeben. Es wird mit: "eh klar" oder "hats schon immer gegeben" oder "lass mich in Ruhe" argumentiert.

3. Es kann daher keine "wahre" Verschwörungstheorie geben.

Krieg oder Frieden?

  Viel wird zur Zeit diskutiert über Krieg oder Frieden in der Ukraine.  Ich persönlich war immer für Frieden, habe aber lernen müssen, dass...